Nachfolgend finden Sie einige Beispiele aus der Praxis.
1) Schimmelpilzbefall durch unzureichende Wärmedämmung
Bei einer Wohnungsbegehung wurde Schimmelpilzbefall verstärkt in einer Ecke in Fußbodennähe festgestellt.
Es ist erkennbar, das sowohl die aufgeklebte Tapete und die angebrachte Holzfußleiste als auch der Putzuntergrund von Schimmel befallen ist.
Ein muffig-moderiger Geruch war feststellbar. Zur Feststellung des Schadensausmaßes wurde ein Teil der Tapete entfernt.
Schimmelbildung an einer Außenecke im Bereich des Fußbodens
Beim nachfolgenden Gebäudecheck wurde eine fehlerhaft ausgeführte Perimeterdämmung als Ursache identifiziert.
Fehlerhaft ausgeführte Perimeterdämmung im Bodenbereich
Deutlich erkennbar ist, dass die nachträglich aufgebrachte
Dämmung 30 cm über dem Erdboden endet. Die Gebäudeecke
weist im unteren Teil keinerlei Dämmung auf, sodass hier eine
Wärme- bzw. Kältebrücke geschaffen wurde.
Schimmelpilzbildung bei niedrigen Außentemperaturen ist die
zwangsläufige Folge. Zur nachhaltigen Ursachenbekämpfung
wurde empfohlen, dass Streifenfundament seitlich freizulegen und die
Perimeterdämmung im Bereich des Fundamentes nach den anerkannten
Regeln der Technik bis unter das Erdniveau auszuführen.
Im Innenraum muss die befallene Tapete, die Fußleiste und der
Putzuntergrund großzügig bis in den nicht kontaminierten
Bereich entfernt und erneuert werden.
2) Schimmelpilzbefall durch Eindringen von Regenwasser in eine nicht
abgedichtete Bewegungsfuge
Bei einer Wohnungsbegehung wurde Schimmelpilzbefall im oberen Bereich
einer Gebäudetrennwand festgestellt. Die Wand wies eine deutlich
erhöhte Oberflächenfeuchte auf. Für diese eher
untypische Erscheinungsweise konnte bei der anschließenden
Gebäudebegehung als Ursache die mangelnde Abdichtung zum
Nachbargebäude ausgemacht werden.
Durch den vorhandenen Riss dringt Regenwasser zwischen die
Trennwände ein und führt zu deren Durchfeuchtung.
Schimmelpilzwachstum war die zwangsläufige Folge.
BiolytiQs GmbH
Labor für biologische Analysen
Merowingerplatz 1a
40225 Düsseldorf
Tel: 0211-598 50 952
Fax: 0211-598 50 959 Kontakt aufnehmen